Training

Wo trainieren wir?

Dragons Ballpark

Ort: Fredy-Stach-Sportpark (Ruhlebener Str. 175, 13597 Berlin)

Altersklassen

Vorschulklasse

Grundschulklasse

Das sind die Trainer

Daito Yokoi

Besonders wichtig ist mir aber die Arbeit mit Kindern. Ich war viele Jahre ehrenamtlich Nachwuchstrainer und konnte 2023 bis 2024 sogar in Japan hauptberuflich als Nachwuchstrainer arbeiten. Das war eine unglaublich prägende Erfahrung. Seit 2025 leite ich die Berlin Dragons. Mein Ziel: Baseball in Berlin sichtbarer machen und Kindern die Möglichkeit geben, in dieser Sportart Selbstvertrauen, Teamgeist und Freude zu entwickeln.

Unsere Wurzeln liegen in einer Baseball-AG der Spandauer Martin-Buber-Oberschule. Von 1996 bis 2011 waren die Dragons Teil des Spandauer SV 1894 e.V. als dessen Baseballabteilung. Am 9. September 2011 haben wir dann den mutigen Schritt gewagt und uns als eigenständiger Base- und Softballverein neu gegründet.

Amelie-Mai Neuendorff

Ich bin im Alter von zehn Jahren aus Osaka nach Berlin gezogen – und hier hat auch meine Baseballreise begonnen. Die Leidenschaft für diesen Sport trage ich jedoch schon viel länger in mir. In meiner Kindheit in Japan hat mich meine Mutter regelmäßig – etwa zwei- bis dreimal im Monat – zu Profispielen mitgenommen. Diese Erlebnisse haben meine Begeisterung für Baseball nachhaltig geprägt.

Von Anfang an hatten wir den Wunsch, Baseball auch in Deutschland stärker zu verbreiten. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun ein eigenes Nachwuchsteam haben und die Begeisterung für diesen großartigen Sport weitergeben können.

Um mein Wissen zu vertiefen, habe ich ein halbes Jahr an einer renommierten Sportuniversität in Japan studiert, mit dem Schwerpunkt Baseball. Diese Zeit hat mir nicht nur spielerisch, sondern auch pädagogisch neue Perspektiven eröffnet.

Es ist mir ein großes Anliegen, dem Nachwuchs zu zeigen, wie viel Spaß Baseball machen kann. Gleichzeitig bietet dieser Teamsport eine wunderbare Gelegenheit, Werte wie Teamgeist, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung zu erleben und zu leben. Gemeinsam zu spielen und füreinander da zu sein – genau das möchte ich weitergeben.

Domenik Nischik

Mit 10 Jahren fing mein Baseball-Abenteuer an, als ich mit einem Freund zum Training gegangen bin. Ich war sofort begeistert und bin seitdem jede Woche zum Training gegangen. Durch viel Training habe ich es bis in die 2. Bundesliga geschafft.

Oft habe ich auch bei den Jüngeren im Training geholfen, um sie zu unterstützen und weiterzubringen. Dadurch habe ich mich intensiv mit Baseball beschäftigt und ein richtig gutes Verständnis für den Sport und seine Techniken entwickelt.

Was ich aber nie so richtig verstanden habe: Warum ist Baseball in Deutschland so wenig bekannt?

Genau deswegen habe ich mir zum Ziel gesetzt, Baseball hier bekannter und beliebter zu machen.

Jamie Wodarczyk

Die Reise bei den Berlin Dragons begann schon mit sechs Jahren, man kann also sagen, dass ich von Klein auf ein kleiner Drache bin. Auch wenn es am Anfang ein ständiges Hin und Her war und ich zwischendurch sogar mal komplett ausgestiegen bin – der Sport hat mich nie ganz losgelassen. Irgendwann kam der Moment, der alles verändert hat.

Dieser Wendepunkt kam mit dem Catchen. Als ich das erste Mal hinter der Platte stand, wusste ich sofort, dass ich meine Position gefunden habe. Später kam noch das Pitchen dazu, was meine Leidenschaft endgültig gefestigt hat. Nach all den Jahren auf dem Platz ist Baseball heute schlichtweg mein Leben.

Obwohl mir das eigene Spielen immer noch wichtig ist, hat sich meine Priorität verschoben. Mir geht das Herz auf, wenn ich sehe, wie Kinder Spaß am Baseball haben. Deswegen möchte ich mein Wissen an den Nachwuchs weitergeben, statt verbissen bei den Herren zu spielen. Die absolute Fokussierung auf die Jugend ist genau der richtige Weg für unseren Verein.

Als Catcher lernt man außerdem schnell, dass man keine Angst vor dem Ball haben darf. Natürlich hatte ich am Anfang Respekt, und hinter der Platte bekommt man schließlich immer wieder Bälle ab – auch als Kind erwischt es einen in fast jedem Spiel mindestens einmal. Aber es tut halb so doll weh, wie man denkt. Man wächst mit seinen Aufgaben, und genau diesen Mut möchte ich den Kids mitgeben.